Reiki habe ich durch einen
gemeinsamen Freund meines Mannes und mir kennen gelernt.
Völlig entnervt von der Firma
kam ich nach Hause, hatte fürchterliche Migräne und nur noch einen Wunsch:
Ruhe, kein Gesabbel mehr und aufs Sofa mit einem heißen Tee inklusive meiner
Wolldecke.
War wohl nichts, denn mein Mann
hatte sich 'spontan' -ich 'liebe' spontan..... - seinen besten Freund
eingeladen - man hörte die beiden schon im Erdgeschoss unseres 4-stöckigen
Mietshauses. Toll !!!
Maulig wie ich war, begrüßte
ich unseren Freund eher lieblos und setzte mich muffelig zu den beiden ins
Wohnzimmer. Unser Freund guckte mich von der Seite an und fragte mich, warum
ich eine dermaßen miese Laune hätte. Migräne! Ob er mir helfen dürfte?
Was war denn das für eine Frage? Und vor allem: wie sollte er mir helfen -
eine Tablette konnte ich nun wirklich noch selber zum Mund führen - ich war
ja noch bei Besinnung... Allerdings erzählte er mir von Reiki. Dass das
etwas ganz tolles sei und ich sollte man nicht so biestig sein. Das würde mir
bestimmt gut tun. Ich willigte ein - konnte ja nicht schaden, 'mal was neues
auszuprobieren. Außerdem hegte ich die stille Hoffnung, dass die beiden Männer
dann für eine kleine Weile das Reden einstellen. Ich schloss also die Augen
(grinste in mich hinein, da ich dieses Huri-Buri ziemlich lustig fand) und ließ
mich das erste Mal behandeln.
Das Ergebnis: ich fühlte mich
nach ungefähr einer halben Stunde wirklich entspannt und das Beste war, dass sich meine
höllische Migräne in Luft aufgelöst hatten. Toll nicht ?!!
Mein Mann schmunzelte in sich
hinein und ich bin mir bis heute nicht ganz sicher, ob er mich wirklich ernst
nimmt oder immer mit einem zwinkernden Auge dabei ist. Man muss dazu sagen, dass
er in einem Krankenhaus im OP arbeitet und die Schulmedizin tut sich ja immer
noch schwer, Dinge anzuerkennen, die man wissenschaftlich nicht belegen kann.
Allerdings sagt inzwischen auch mein Mann: 'Wer heilt hat recht' - und: Reiki
heilt!
Nachdem mein Mann beruflich zu
einem längeren Auslandsaufenthalt fort musste, habe ich unseren Freund gelöchert,
was Reiki ist, woher es kommt, ob das jeder lernen kann etc. etc. etc. So
viele Fragen. Wir
verabredeten uns bei mir zu Hause und ich erhielt meine erste Ganzkörperbehandlung.
Dabei bleibt man völlig angezogen und wird auch nicht unbedingt begrabbelt.
Bei der Übertragung der Reiki-Energie kann man die Hände auf die Chakren der
zu behandelnden Person legen oder man hält sie einfach über die Chakren. Und
diese Behandlung war der Hammer! Über und durch den ganzen Körper lief die
ganze Zeit über ein wohliger Schauer, fast als würde man ohne Wasser
schön warm duschen. Und unter meiner Schädeldecke hat's auch herrlich
entspannend gekribbelt. Während der gesamten Behandlung saß ich auf einem
Stuhl und hatte die Augen geschlossen - na ja - ein wenig hab' ich schon
geblinzelt, weil ich so neugierig war, was wohl während der Behandlung
passiert. Anschließend fühlte ich mich sehr entspannt und sorgenfrei.
Danach kümmerte ich mich um
meinen ersten Reiki Grad und war sehr dankbar darüber, denn endlich hatte ich
für mich eine Form der Entspannung gefunden, die meine Alltagsprobleme (Ärger,
Sorgen, Gegrübel etc.) zwar nicht in Luft auflöste, jedoch das mitunter bedrückende
Gefühl in der Magengegend wegnahm und mir ganzheitlich gut tut.